05. Mai 2014

GRÜNE nehmen Gespräch mit den Werkstätten zum Anlass für Anfrage zu Fahrdiensten für Menschen mit Behinderungen

Bild E.Westendarp pixelio.de

Im Jahr 2008 hat es bei den Fahrdiensten für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten einen Paradigmenwechsel von der Eigenausschreibung der Einrichtungen zur zentralen Ausschreibung durch die ZEK in Münster gegeben.

 

Dazu bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

  • Die ZEK legt bei der Auswahl von Fuhrunternehmen zu 80% Kostenfragen zugrunde, zu 20% fachliche Fragen (qualifiziertes Begleitpersonal usw.). Ist diese Quote aus fachlicher Sicht ausreichend?
  • Gibt es Erkenntnisse darüber, wie sich die zentrale Ausschreibung auf Fahrtzeiten für die Betroffenen ausgewirkt hat?
  • Inwieweit wird z.B. die Vorgabe von maximal 3 Stunden Fahrtzeit pro Tag ausgeschöpft?
  • Gibt es eine erkennbare Zunahme bei der Zahl der Anträge auf Einzelabholung?
  • Wie haben sich die Kosten für die Fahrdienste seitdem entwickelt -Kostensteigerungen durch Beendigung prekärer Arbeitsverhältnisse und höherer Energiepreise heraus gerechnet?
  • Wie ist die Fahrtkostenübernahme bei Außenarbeitsplätzen / Arbeitsplätzen in Integrationsfirmen u.a. geregelt?
  • Gibt es (finanzielle) Hilfen vom LWL für regionale Lösungen wie Mobilitätstrainings, Jobtickets und andere Kooperationen mit regionalen Busanbietern?