18. Januar 2017

Die neue kommissarische Leiterin der Gleichstellungsstelle stellt ihr Arbeitsprogramm vor

Vater bei der Familienarbeit

Aus ihrer Sicht sei der LWL in der Frauenförderung beispielhaft. Die Angebote für Frauen um die  Vereinbarkeit von Familie und Beruf  zu gewährleisten sind vielschichtig. Neben der vorhandenen Beriebskindertagesstätte gibt es vielfältige Angebote, die insbesondere von Frauen angenommen werden.

Aber: immer noch reduzieren Frauen oft dauerhaft ihre Arbeitszeit und sind daher kaum in den höheren Hierarchieebenen zu finden.

Gleichzeitig wollen immer mehr Väter den Wunsch verwirklichen, ihre berufliche Entwicklung zu verfolgen und  mehr Zeit für die Familie haben.

Die Thematik "Partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienzeit", kurz bezeichnet  als Väterarbeit, ist aktuell ein Schwerpunkt der Familienpolitik auf Bundes- und Landesebene. Auch die LWL - Gleichstellungsstelle beschäftigt sich damit.

Frau Hänsels Power Point Präsentation führte in das Thema ein => s. Anhang

Es schloß sich eine intensive Diskussion an zu der Frage: „Väterarbeit“ als neue Herausforderung der Gleichstellungspolitik?

Da stellen sich u.a. Fragen wie:

  • Welche Angebote müssen Unternehmen machen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden?
  • Welche Ideen und Konzepte existieren bereits?
  • Was muss sich in der Infrastruktur ändern?
  • Was muss getan werden, um eine Schieflage der Gleichstellungsarbeit zu verhindern?

Nach einer lebhaften Diskussion zu den einzelnen Punkten wurde vereinbart, sich zeitnah wieder zusammen zu finden, um die neuen Anforderungen an die Gleichstellungsarbeit gemeinsam weiter zu diskutieren und zu entwickeln.

 

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