Ein selbstbestimmtes Leben – Grundrecht für Behinderte 28. Mär. 2018

Ein selbstbestimmtes Leben – Grundrecht für Behinderte GRÜNEN-Landesvorsitzender Felix Banaszak auf #ZusammenHalts-Tour

Von links nach rechts: Martina Müller, Felix Banaszak, Frank Zittlau, Dirk Bende

Von links nach rechts: Martina Müller, Felix Banaszak, Frank Zittlau, Dirk Bender, Karen Haltaufderheide, Holger Schelte, Reinha

Selbst über das eigene Leben bestimmen. Wann kaufe ich ein? Und was? Wann lege ich mich schlafen und was passiert in meinen eigenen vier Wänden? Für Menschen mit Behinderungen mit höherem Unterstützungsbedarf ist ein selbstbestimmtes Leben keineswegs normal. Die meisten wohnen in Einrichtungen oder werden von Angehörigen gepflegt.
In einem Apartmenthaus der Diakonie in Bochum-Weitmar, das mit Fördermitteln des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe errichtet und ausgestattet wurde, wird Menschen mit Behinderungen mit höherem Unterstützungsbedarf ein solches Leben ermöglicht.
Jetzt hat der Vorsitzende der Grünen in NRW, Felix Banaszak, als Teil seiner #ZusammenHalts-Tour durch NRW das Projekt besucht. Begleitet wurde er von der Fraktionssprecherin der GRÜNEN Fraktion in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe, Martina Müller, der sozialpolitischen Sprecherin, Karen Haltaufderheide und weiteren Fachpolitiker*innen der Fraktion.
Nach einer Begrüßung durch die Sozialdezernentin der Stadt Bochum, Britta Anger, konnte sich Felix Banaszak in Gesprächen mit dem Sozialdezernenten des LWL, Matthias Münning, dem Einrichtungsleiter Reinhard Jäger, dem technischen Leiter, Frank Zittlau, und Bewohnern des Apartmenthauses ein Bild von der Einrichtung, ihrer besonderen Ausstattung aber auch den bestehenden Sorgen in Bezug auf die Finanzierung machen. Banaszak zeigte sich begeistert vom Bochumer Modellprojekt: „Das Projekt hat mich sehr beeindruckt. Und mir ist deutlich geworden, dass solch ein modellhaftes Projekt vom Engagement der Mitarbeiter*innen lebt. Und dieses Engagement ist in diesem Haus sehr groß. Man merkt, dass es allen darum geht, Menschen mit Behinderungen auf Augenhöhe zu begegnen und trotz vieler Hürden ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Für viele Menschen ist ein solches Wohnen viel passender als beispielsweise das Leben in einer Einrichtung.

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