Bei der Mitgliederversammlung des Städtetages NRW in Oberhausen stand die Frage im Mittelpunkt, wie unsere Städte auch in Zukunft handlungsfähig bleiben können. Besonders spannend fand Fraktionssprecherin Corinna Stöxen das Forum „Wer soll das bezahlen? Wer hat das bestellt? – Stadtfinanzen vor dem Kollaps?“. Denn wenn Kommunen unter immer größerem finanziellen Druck stehen, geraten wichtige soziale Leistungen schnell ins Visier von Sparmaßnahmen. Für uns im LWL ist klar: Der Sozialstaat darf nicht zum Lückenbüßer staatlicher Finanzprobleme werden. Die kommunale Familie braucht eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung, um ihre Aufgaben erfüllen zu können.
Neben den politischen Debatten gab es auch Raum für neue Perspektiven: Die beeindruckende Ausstellung „Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen zeigte eindrucksvoll die Schönheit, Vielfalt und Schutzbedürftigkeit unserer Wälder.
Zwei Tage voller Austausch, Diskussionen und Impulse für starke Kommunen und ein solidarisches Nordrhein-Westfalen.
Städtetag in Oberhausen
Die Städte in NRW trafen sich in Oberhausen. Das Hauptthema war: Wie bleiben unsere Städte stark?
Ein wichtiges Thema war die Stadtfinanzen (das Geld der Städte). Die Städte haben immer weniger Geld. Deshalb können sie wichtige Aufgaben nicht mehr bezahlen. Zum Beispiel soziale Hilfe für Menschen.
Das ist ein großes Problem. Der Staat muss die Städte besser finanzieren. Die Städte brauchen genug Geld für ihre Aufgaben.
Es gab auch eine Ausstellung im Gasometer Oberhausen. Die Ausstellung hieß „Mythos Wald". Sie zeigte die Natur und Schönheit der Wälder.
Das Treffen dauerte zwei Tage. Es gab viele Gespräche und Diskussionen. Das Ziel: Starke Städte in Nordrhein-Westfalen.