07.10.2026
Am Vorabend der Sitzung der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe im Oktober findet traditionell der parlamentarische Abend der Mitglieder statt. Das Event dient dem lockeren Austausch und Kennenlernen und betont das verbindende Element zwischen den Abgeordneten des LWL als Mitglieder eines demokratischen Parlaments.
In diesem Jahr würdigten die Mandatsträger:innen das 200-jährige Bestehen des Westfalen-Parlaments mit einer Feierstunde. In seinem Festvortrag „Regionale Selbstverwaltung im Werden und Wandel“ ging Prof. Dr. Malte Thießen, Leiter des LWL-Instituts für Regionalgeschichte, auf das Selbstverständnis der Mitglieder ein. Hatte das Nationalsozialistische Regime die Landschaftsversammlung in der Zeit ab 1933 aufgelöst und abgeschafft, war man sich nach Neugründung in der Nachkriegszeit der Bedeutung eines demokratischen Parlaments in der regionalen Selbstverwaltung sehr bewusst.
Der parlamentarische Abend der Landschaftsversammlung
Im Oktober trifft sich die Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe.
Am Abend davor gibt es traditionell ein großes Fest.
Die Mitglieder treffen sich locker und lernen sich kennen.
Das Fest zeigt: Alle Abgeordneten (gewählte Vertreter) gehören zusammen.
Sie arbeiten alle in einem demokratischen Parlament (Versammlung).
Das 200-Jahre-Fest des Westfalen-Parlaments
In diesem Jahr feierten die Abgeordneten ein großes Jubiläum.
Das Westfalen-Parlament existiert seit 200 Jahren.
Prof. Dr. Malte Thießen hielt eine wichtige Rede.
Das Thema war: Regionale Selbstverwaltung im Wandel.
Er erklärte, wie die Mitglieder ihre Aufgabe verstehen.
Die Geschichte des Parlaments
Von 1933 an löste das Nazi-Regime das Parlament auf.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete man es neu.
Danach wussten alle: Ein demokratisches Parlament ist sehr wichtig.
Die regionale Selbstverwaltung brauchte diese Versammlung.