Beschlussvorschlag:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) richtet einen öffentlich zugänglichen digitalen Barrieremelder ein. Dieser steht sowohl Mitarbeitenden als auch Leistungsberechtigten, Patient:innen und Besuchenden der Angebote und Einrichtungen des LWL offen.
Über dieses System können bestehende Barrieren in Gebäuden, digitalen Angeboten, Arbeits- und Verwaltungsabläufen, Kommunikationsprozessen sowie Dienstleistungen unkompliziert gemeldet werden. Die Meldungen können digital über ein Onlineformular eingegeben werden, das auf der Webseite und z. B. über Plakate mit QR-Codes prominent beworben wird Sie werden zentral erfasst, ausgewertet und den zuständigen Stellen zur Bearbeitung zugeleitet. Über den Bearbeitungsstand soll eine transparente und nachvollziehbare Rückmeldung in den Sozialausschuss und in den Inklusionsbeirat sowie an die jeweils Meldenden erfolgen.
Begründung:
Barrierefreiheit ist eine wesentliche Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen. Trotz bestehender Maßnahmen entstehen im Arbeitsalltag und bei der Nutzung von Angeboten immer wieder Barrieren oder bleiben unentdeckt.
Sowohl Mitarbeitende als auch Nutzende verfügen über wertvolle Erfahrungen und Perspektiven, um Hindernisse frühzeitig zu erkennen und auf bestehende Handlungsbedarfe hinzuweisen. Ein zentraler Barrieremelder ermöglicht es, Hinweise auf bauliche, digitale, kommunikative und organisatorische Barrieren systematisch zu erfassen und für Verbesserungen nutzbar zu
machen. Gemeldet werden können beispielsweise nicht barrierefreie Dokumente und Anwendungen, technische Probleme, fehlende Beschilderungen, bauliche Hindernisse oder Kommunikationsbarrieren. Die Einführung eines solchen Meldesystems stärkt die Beteiligung von Beschäftigten und Betroffenen gleichermaßen und fördert eine Kultur der Inklusion und Nutzendenorientierung. Gleichzeitig können Mängel schneller identifiziert, priorisiert und behoben werden.
Die systematische Auswertung der Meldungen liefert wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Barrierefreiheit und unterstützt den LWL dabei, seinen gesetzlichen und gesellschaftlichen Auftrag als moderner, inklusiver Dienstleister und Arbeitgeber konsequent umzusetzen.
Gez.
Karen Haltaufderheide-Uebelgünn, sozialpolitische Sprecherin
Vorschlag: Barriere-Melder einrichten
Der LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) richtet einen Barriere-Melder ein.
Alle Menschen können diesen Melder nutzen.
Das sind Mitarbeiter, Patienten und Besucher.
Menschen melden Probleme im Gebäude.
Sie melden auch Probleme bei Internet-Angeboten.
Sie melden Probleme bei der Arbeit und Verwaltung.
Menschen füllen ein Online-Formular aus.
Das Formular ist auf der Internet-Seite.
Es gibt auch QR-Codes (kleine Bilder zum Scannen mit dem Handy) auf Plakaten.
Der LWL sammelt alle Meldungen.
Der LWL wertet sie aus.
Zuständige Menschen bearbeiten die Meldungen.
Der LWL teilt Ergebnisse mit den Meldenden mit.
Warum ist das wichtig?
Alle Menschen sollen teilhaben können.
Dafür braucht man Barrierefreiheit (keine Hindernisse).
Im Alltag entstehen aber immer wieder Hindernisse.
Mitarbeiter und Nutzer kennen diese Hindernisse gut.
Sie können wichtige Tipps geben.
Ein Barriere-Melder sammelt diese Tipps.
Es gibt verschiedene Arten von Hindernissen:
- Bauliche Hindernisse (Treppen, Türen)
- Internet-Probleme (schwierige Webseiten)
- Fehlende Schilder
- Sprach-Probleme
Das System hilft allen Menschen mit.
Probleme werden schneller gelöst.
Der LWL wird ein besserer Arbeitgeber.
Der LWL wird ein besserer Dienst-Leister.