Anfrage: Vergütungsvereinbarungen Gebärden- und Schriftdolmetschen
- Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe erreichte der beigefügte Brief des Berufsverbandes der Gebärdensprachdolmetscher:innen. Es wird beklagt, dass LVR und LWL einseitig Vergütungsregelungen erlassen haben – die ersten seit 2017 –, die unausgewogen seien und vielen Gebärdensprachdolmetscher:innen die Arbeit erschwerten.
- Auch der Verband der Schriftdolmetscher:innen in NRW hat sich bei der GRÜNEN Fraktion gemeldet. Die Rahmenvereinbarung zur Finanzierung von Schriftdolmetscher:inneneinsätzen aus 2017 sei bis heute nicht einvernehmlich angepasst worden. Die einseitige Anpassung der Honorare von „Dolmetscher:innen“ seit 1.6.2025 führte laut Verband nicht zu einem akzeptablen Abschluss. Um die Versorgung der Menschen mit Hör- oder Sprachbehinderungen sicher zu stellen, fordert der Verband der Schriftdolmetscher:innen in NRW erneute Verhandlungen um eine auskömmliche Vergütungsstruktur.
Wir bitten in beiden Fällen um Stellungnahme und um Beantwortung der Frage, welche Möglichkeiten der LWL sieht, die Konflikte beizulegen.
Gez.
Karen Haltaufderheide-Uebelgünn, sozialpolitische Sprecherin
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Anlage 1: Schreiben an Landschaftsverband Westfalen-Lippe zu Finanzierung Schriftdolmetscher:innen
Anlage 2: Öffentliche Stellungnahme GSD NRW
Historie
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23.02.2026 Antrag gestellt