Inklusionsbetriebe überzeugen

Inklusionsbetriebe überzeugen
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Die Messe der Inklusionsunternehmen, die der LWL ausrichtet, war auch in diesem Jahr die Reise nach Dortmund wert. Es gab spannende Einblicke in den Bereich der Inklusionsunternehmen und deren Wegen zur berufliche Teilhabe. Ziel der Fraktionsmitglieder war es, zu sehen, wie die Chancen von Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf gestärkt werden kann, und sich über aktuelle Entwicklungen in dem Bereich zu informieren.

Eröffnung und Podium

Auf dem Podium stellte Landesdirektor Dr. Georg Lunemann das Programm Aufbruch Inklusiver Arbeitsmarkt vor. Uta Deutschländer betonte, wie wichtig Inklusionsbetriebe für die Ausbildung von Menschen mit Behinderungen sind. Claudia Middelhoff, Landesbehindertenbeauftragte NRW, berichtete, dass 100 Inklusionsbetriebe an der Messe teilnehmen und damit wichtige Bausteine für berufliche Inklusion setzen. Zusätzlich informierte sie über die Landesinitiative Inklusionsunternehmen und die 5%-Quote bei Neueinstellungen.

Seminar: Inklusionsunternehmen im Gespräch

Im Seminar „Inklusionsunternehmen im Gespräch“ gab es u. a. ein Praxisbeispiel aus der St. Georg Gärtner Landschaftsbau.

Weitere wichtige Punkte:

  • Mobilität ist entscheidend für die Teilhabe am Arbeitsmarkt.
  • Praktika sind ein guter Weg, junge Menschen kennenzulernen und ihre Bedarfe zu erkennen.
  • Die IHKs sollten Vorab-Fachpraktika unterstützen, um Auszubildende zu stärken.
  • Trial and Error sollte erlaubt sein, um Lernwege zu testen.
  • Berufsschulen sollten inklusiver gestaltet werden.
  • Es gibt 12 IHK-Zertifikatslehrgänge als Möglichkeit zur Qualifizierung.

Ein Fazit: Es ist von Vorteil, wenn Inklusionsbetrieb und Werkstatt zusammenarbeiten. Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen sind sicherzustellen. Werkstätten sind stärker als Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu denken

Die Veranstaltung hat gezeigt, dass es viele Wege gibt, Menschen mit Behinderungen gut in Ausbildung und Beruf zu begleiten – von Praktika über gezielte Förderung bis hin zu inklusiven Strukturen in Unternehmen und Schulen.

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